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Astrid zu Stolberg bei Prof Stark in Hamburg 03

Heute bin ich mit Prof. Dr. med. Michael Stark, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Dr. Christof Ziaja, Dr. der Sportwissenschaften zum Thema Burnout verabredet.

Prof. Stark leitet in Hamburg ein Institut für Diagnostik und Beratung bei Stress und Erschöpfung und zwar sowohl auf psychischer als auch auf körperlicher Ebene.

Damit bin ich bei einem der drei zentralen Themen meines Online-Coachings. Die Entspannung gehört zu einem gesunden Leben ebenso wie tägliche Bewegung und gesunde Ernährung.

Die meisten von uns rennen in ihrem Hamster-Rad. Durch die moderne Kommunikation sind wir fast rund um die Uhr ansprechbar, auch beruflich und wir kommen nur sehr schwer zur Ruhe. In der Freizeit geht es weiter, wir lassen uns von den Medien berieseln. Wir lassen uns vom Fernsehen und Computer die Zeit stehlen und haben verlernt, einfach nur zu entspannen. Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit um Körper und Geist zu regenerieren. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Um mehr über den Umgang mit Stress und über Methoden zur Regeneration zu erfahren, treffe ich mich in Hamburg mit Prof. Dr. Stark in seiner Praxis.

Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit und Forschung gehören die Diagnose und Therapie von chronischer Erschöpfung, uns bekannt als Burnout. Dafür hat er gemeinsam mit dem Sportwissenschaftler und Regenerationstherapeuten Dr. Christof Ziaja die ganzheitliche Prof. Stark-Methode entwickelt.

Das hört sich spannend an, darüber möchte ich mehr erfahren.

Zunächst im Gespräch mit Prof. Stark und Dr. Ziaja und anschließend im Test.

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Prof. Dr. med. Michael Stark und Dr. Christof Ziaja

Meine Frage:

Wann kommen die Menschen zu Ihnen? Kann man schon vor dem eigentlichen Burnout Anzeichen erkennen und dann ein Burnout abwenden?

Prof. Stark:

Eine Früherkennung wäre das Beste, dann ließe sich ein Burnout rechtzeitig vorbeugen. Aber die meisten Menschen nehmen zwar ihre Stresszeichen wahr, sozusagen unsere Warnlampen, dass wir bereits auf Reserve fahren, aber sie ziehen nicht die richtigen Konsequenzen daraus. Meist ignorieren sie diese Warnlampen einfach, oder bekämpfen sie mit Medikamenten oder Alltagsdrogen, z.B. dem Glas Wein, um überhaupt zur Ruhe zu kommen.

Auf meiner Internetseite www.prof-stark.de habe ich eine Stresszeichentabelle hinterlegt, die jeder einmal ausfüllen kann, um zu sehen, wie es um die eigene Stressbelastung steht. Falls das Ergebnis bereits eine signifikante Belastung anzeigt, wäre es wichtig, sich qualifizierten Rat zu holen, um eine chronische Belastung und einen Zusammenbruch mit Burnout zu verhindern.

Meine Frage:

Körper und Geist stehen in sehr engem Zusammenhang. Das erlebe ich immer wieder in meinen zahlreichen Coachings. Das mentale Wohlbefinden lässt sich nicht nur durch psychische Entspannung sondern auch durch regelmäßige Bewegung steigern und damit dem Stress entgegenwirken. 

Prof. Stark, Sie haben ja eine ganz besondere Diagnostik zur Früherkennung von Stresszeichen entwickelt, wie funktioniert diese? Was zeigt Ihre Erfahrung? Ist dieser Zusammenhang von Körper und Geist auch quantitativ zu erfassen und kann man ihn messen?

Prof. Stark:

Ja, Körper und Seele hängen eng zusammen, sie beeinflussen sich gegenseitig im Positiven wie im Negativen. Neben der Beantwortung von Fragebögen zur psychischen Befindlichkeit, arbeiten wir mit Messungen zur Ermittlung der körperlichen Anspannung und der Erholungsfähigkeit. Dr. Ziaja hat am sportwissenschaftlichen Institut der Uni Hamburg zusammen mit Prof. Weinberg eine spezielle Methode entwickelt, die Grundanspannung von Sportlern unter Wettkampfbedingungen zu messen. Die besondere Methode des Prof. Stark Instituts zur Messung des Zusammenspiels von Psyche und Körper besteht in der Kombination dieser beiden Methoden, die ein ganzheitliches Bild der momentanen Belastung und des Gefährdungspotentials ergeben. Das bildet die Grundlage eines ganzheitlichen Therapie-Angebotes.

Meine Frage:

Was können Sie im Einzelnen aus den Ergebnissen ablesen?

Prof. Stark:

Die Kombination der Fragebögen gibt Auskunft darüber, wie viele psychische und körperliche  Stress-Zeichen wir bereits bemerken, als wie groß wir unsere alltäglichen Belastungen wahrnehmen,  und gleichzeitig, wie es um unsere psychischen und körperlichen Ressourcen steht, also unser Potential zum Ausgleich dieser Belastungen.

Dr. Ziaja

Andauernder Stress spiegelt sich im Körper wieder. Unser autonomes Nervensystem, sozusagen unser Autopilot, gerät in ein Ungleichgewicht. Unser Erregungssystem, der Sympathikus, läuft auf Hochtouren und frisst sich fest und unser Erholungssystem, der Parasympathikus, kommt nicht mehr zum Zuge, sodass ein Ausgleich nicht mehr hergestellt werden kann. Diesen Zustand können wir über die Grundvibration der Muskulatur messen, ein Verfahren, das ich am Sport-Wissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg in der Betreuung von Hochleistungssportlern entwickelt habe. Zusätzlich messen wir die Herzraten-Variabilität, die uns Auskunft gibt über die Belastung des Herzens. Diese Messungen machen wir im Liegen und Stehen. So sehen wir, ob der Körper überhaupt noch auf Ruhe-Impulse reagiert, oder ob er bereits in der Dauerspannung fest gefressen ist.

Meine Frage:

Ich bin selbst Sportlerin und weiß daher, wie wichtig meine mentale Ausgeglichenheit für Wettkämpfe ist. Daher ist für mich besonders spannend, was ich hier bei Ihnen über meine mentale und körperliche Verfassung erfahren kann, und welche Hilfen Sie mir für eine optimale Wettkampfvorbereitung anbieten können.

Dr. Ziaja:

Aus meiner Betreuung von Hochleistungssportlern bei der Wettkampfvorbereitung weiß ich wie wichtig ein schwingungsfähiges System ist, das im gesunden Rhythmus zwischen An- und Entspannung wechseln kann. Diesen optimalen Zustand kann man durch das Setzen von Schwingungsimpulsen und gezieltes Training erreichen und aufrechterhalten. Leistungssportlern habe ich damit zu Höchstleistungen verhelfen können. Wichtig ist daneben natürlich auch das mentale Coaching. Die richtige Motivation ist hier alles.

Meine Frage:

Das klingt sehr interessant. Ist das jetzt nur für Leistungssportler spannend, oder bietet diese Methode auch für den Freizeitsportler oder Nicht-Sportler einen innovativen Ansatz?

Prof. Stark:

Das ist genau der Punkt. Die Prof. Stark Methode wurde auf Grund dieser positiven Erfahrungen bei der spezifischen Zielgruppe der Leistungssportler für die Anwendung bei unseren erschöpften und Burnout-gefährdeten Patienten weiterentwickelt. Die Kombination von psychischer und körperlicher Diagnostik und Therapie trägt dazu bei, die eigene Regulations- und Entspannungsfähigkeit wiederherzustellen und den gewohnten mentalen und körperlichen Leistungsstand zurückzugewinnen; dabei ist es jedoch wichtig, dass eine solche Behandlung frühzeitig erfolgt.

Dr. Ziaja:

Bei unseren Patienten sehen wir, dass ein kontinuierliches und kontrolliertes Ausdauertraining sich absolut positiv auf das gesamte Wohlbefinden des Körpers auswirkt. Dabei hat man in den letzten Jahren herausgefunden, dass es vielmehr darauf ankommt sich mit Spaß zu bewegen – sprich auch hier seine Sportart zu finden, sein Tempo und dies mit Spaß anzugehen. Eher wenn man sich gerade danach fühlt, als durch ein militärisches Must Go! and Move on – sich also nicht durch Zwang fortzubewegen. Hier gilt es individuell heraus zu finden, was einem hier wie oft und in welcher Intensität gut tut. Wichtig ist aber, es zur Routine werden zu lassen und Freude an der Bewegung zu finden.

Meine Frage:

Das freut mich. Mir gefällt dieser ganzheitliche Ansatz. In meinem Coaching geht es ja darum, sich mit Freude zu bewegen und die tägliche Bewegung in den Alltag zu integrieren. Sich also nicht ins Fitness-Studio zu quälen, sondern wenn möglich in der Natur zu laufen, zu gehen oder auch zu schwimmen. Wandertouren haben dabei einen besonders großen Erholungseffekt. Wir gehen in der Natur an der frischen Luft, genießen die Landschaft und gute Gespräche bei gleichzeitiger Steigerung der Ausdauer. Unsere Psyche ist abhängig vom körperlichen Zustand und umgekehrt. Das wissen nicht nur Sportler.

Wenn Menschen nicht mehr in der Lage sind, die natürliche Balance von Anspannung und Entspannung zu finden, brauchen sie Hilfe. Wie können Sie Burnout-gefährdeten Menschen denn nun konkret helfen? Wie sieht eine Therapie im Allgemeinen aus?

Prof. Stark:

Wichtig ist zunächst eine sorgfältige Diagnostik. Diese umfasst sowohl Gespräche und Auswertungsverfahren zum gegenwärtigen Ausmaß des psychischen Belastungszustandes, als auch die genannten körperlichen Messverfahren zur Analyse des Herz- und Kreislaufsystems, sowie des autonomen Nervensystems. Auf Wunsch können auch die Energiebahnen des Meridiansystems getestet werden, um die organischen Schwachpunkte festzustellen.

Eine Therapie lehnt sich eng an den jeweiligen Befund an und kann sowohl eine verhaltenstherapeutische als auch/ und eine körperliche Behandlung umfassen.

In unserer Praxis bieten wir verschiedene Geräte und Methoden zur Wiederherstellung der Schwingungsfähigkeit des Organismus an.

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Daneben verweisen wir unsere Patienten bei Bedarf an weitere (Körper)Therapeuten aus unserem Netz von gleichdenkenden Fachleuten.

Ich freue mich, mit meinen geführten Wandertouren auf Mallorca und meinem Online-Coaching zum körperlichen und mentalen Wohlbefinden so vieler Menschen beizutragen. Danke für die interessanten Einblicke in Ihre Arbeit, Herr Prof. Dr. Michael Stark und Dr. Christof Ziaja.

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Jetzt zum Test:

Da ich gerade in Hamburg war, habe ich mich natürlich selbst untersuchen lassen.

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Ich wurde verkabelt am Ohr, an beiden Handgelenken, am Brustkorb und an der Hüfte. Damit wurden mein Puls, mein Muskeltonus und meine Herzfrequenz gemessen. Dann durfte ich auf dem Rücken liegend 5 Minuten entspannen, anschließend sitzen, dann noch für einen Moment stehen – auf diese Weise wurde die Reaktionsfähigkeit meines autonomen Nervensystems in verschieden Phasen gemessen. Nachdem alle Kabel entfernt waren, wurden auch noch meine Energieleitbahnen, die Meridiane gemessen, von den Punkten an den Fingern zu den Punkten an den Zehen. Das kennen wir ja aus der Chinesischen Medizin.

Das war es schon …
und es gab auch gleich ein erstes Ergebnis: Meine positiven Werte haben begeistert!

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Das freut mich natürlich, gleichzeitig fühle ich mich bestätigt. Bestätigt in meinem Lebenswandel, bestätigt auch in meinem eigenen Coaching Programm, dessen Prinzipien ich selbst lebe: tägliche Bewegung, gesunde Ernährung und eine gute mentale Einstellung. Das Ganze mit viel Freude und Genuss.

Das Leben ist schön und macht Spaß!

Infos unter:
www.prof-stark.de und www.prinzessin-stolberg.com 

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